Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Kiel-

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Inhalt: Im Gebiet der Elbe

Das Gebiet der Elbe im Bereich der WSD Nord  

Die Bundeswasserstraße Elbe gehört zu den längsten Flüssen in Europa. Sie entspringt in Tschechien, fließt auf 700 km durch Deutschland und mündet schließlich in der Nordsee. 

Der Fluss wird unterteilt in die Oberelbe, Unterelbe und Außenelbe. 

Für die letzteren beiden Bereiche ist die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord mit Ihren Wasser- und Schifffahrtsämtern Hamburg und Cuxhaven zuständig.

Die Unterelbe ist ein Ästuar, der gezeitenabhängige Abschnitt der Elbe. Die Außenelbe stellt die Fortsetzung des Ästuars ab Cuxhaven dar und führt durch das der Küste vorgelagerte Wattenmeer. 

Der größte Teil des deutschen Im- und Exports erfolgt über die Handelsmetropole Hamburg. Für den Umschlag umfangreicher Waren in Containern hat sich einer der weltweit größten Seehäfen herausgebildet.

Zur Aufrechterhaltung der planfestgestellten Fahrwassertiefe ist es auf der Elbe erforderlich, durch ständiges Baggern eine Fahrrinne vorzuhalten, in der die Schiffe den Hafen erreichen können. Zur Schonung der maritimen Umwelt wurde der Fahrrinnenausbau jedoch auf das Mindestmaß gegrenzt. So werden die Tiden genutzt, die Schiffe mit einem möglichst großen Tiefgang nach Hamburg zu bringen. Die wachsenden Schiffsgrößen wirken sich nicht nur auf den Tiefgang, sondern unweigerlich auch auf die Schiffsbreite aus. Das hat zur Folge, dass sich nicht mehr alle Schiffe in der Fahrrinne begegnen können. Die beschriebenen Gegebenheiten erfordern ein intensives Verkehrsmanagement durch die Verkehrszentralen, die die Tiedfahrpläne berechnen und die Begegnungen regeln.

Die Wasser- und Schifffahrtsämter Hamburg und Cuxhaven sorgen auf der Elbe und auf ihren Nebenflüssen für einen reibungslosen und sicheren Schiffsverkehr. Zur Bereitstellung des Verkehrsweges unterhalten sie die Bundeswasserstraße Elbe einschließlich ihrer Nebenflüsse.

Zu den Aufgaben der WSÄ gehört das laufende Vermessen der Wasserstraßen durch Wassertiefenpeilungen und die Information der Schifffahrt, die Gewässerkunde, die Nassbaggerei und alle strombaulichen Maßnahmen sowie Bau und Unterhaltung von Buhnen und Leitdämmen.

 Elbe 88,8 km
 Pinnau 19,2 km
 Krückau 11,3 km
 Stör 50,2 km
 Este 12,5 km
 Lühe 12,7 km
 Schwinge 4,6 km
 Bützflether Süderelbe 2,5 km
 Ruthenstrom 2,3 km
 Wischhafener Süderelbe 3,1 km
 Freiburger Hafenpriel 2,0 km
 Oste 5,3 km

Bundeswasserstraßen 
im Gebiet der Elbe, 
die geografische Lage zeigt die
Bundeswasserstraßenkarte

 

 

Außerdem setzen, betreiben und unterhalten die beiden Wasser- und Schifffahrtsämter schwimmende und feste Seezeichen (Tonnen, Leuchtfeuer) zur Kennzeichnung des Schifffahrtsweges Elbe.

Mit Hilfe des Verkehrssicherungssystems Elbe sorgen die WSÄ dafür, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der Elbe gewährleistet ist und potentielle Gefahren für die maritime Umwelt abgewendet werden. Voraussetzung hierfür ist eine ständige Beobachtung des Schiffsverkehrs mittels modernster technischer Einrichtungen wie Radar und AIS. Zu den schifffahrtspolizeilichen Aufgaben gehören u. a. die Kontrolle der Schifffahrt auf Einhaltung der Verkehrsvorschriften,und die Ahndung von Vergehen sowie die Gefahrenabwehr.

 

 

Containerschiffe, Hamburger Hafen

Containerschiff auf dem Weg nach Hamburg

 

Dienstgebäude des WSA Hamburg

Dienstgebäude des WSA Hamburg
(klicken Sie auf das Bild und Sie gelangen auf die Internetseiten des WSA Hamburg)

 

Das WSA Hamburg ist für die Bundeswasserstraße Elbe zuständig von der Hamburger Landesgrenze bis St. Margareten (etwas stromauf  von Brunsbüttel) bis zur Landesgrenze Hamburg bei Tinsdal/Schulau einschließlicher der Nebenflüsse Este, Lühe, Schwinge, Pinnau, Krückau, Stör, der Bützflether Süderelbe, Ruthenstrom, Wischhafener Süderelbe und des Freiburger Hafenpriels zuständig. Dies gilt auch für alle Nebenelben (Glückstädter Nebenelbe, Pagensander Nebenelbe, Dwarsloch, Lühesander Nebenelbe, Hahnöfer Nebenelbe und das Mühlenberger Loch.

Hier gelangen Sie auf die Internetseiten des WSA Hamburg:

Zum WSA Hamburg gehören vier Sachbereiche, die Außenbezirke Wedel, Glückstadt und Stade sowie der Bauhof Wedel, die Fachgruppe Nachrichtentechnik und die Verkehrszentrale Brunsbüttel.

Das WSA Hamburg ist verantwortlich für 44 Leuchttürme, eine umfangreiche Technik für die Maritime Verkehrssicherung einschließlich sechs Radarstationen. Des Weiteren betreibt und unterhält das WSA Hamburg das innere Este-Sperrwerk. Der Bauhof Wedel verfügt über einen leistungsfähigen eigenen Werftbetrieb mit Hafen, Pier- und Pontonanlagen sowie einer Slipanlage samt Schiffsbauhalle.

Das WSA Hamburg beschäftigt rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 2010).

 

Dienstgebäude des WSA Cuxhaven

Dienstgebäude des WSA Cuxhaven
(klicken Sie auf das Bild und Sie gelangen auf die Internetseiten des WSA Cuxhaven)

Das WSA Cuxhaven betreibt umfangreiche technische Einrichtungen zur Durchführung der Maritimen Verkehrssicherung der Verkehrszentrale. Hierzu gehören u. a. drei Radarstationen. Neben einer Flotte von Spezialschiffen ist das große Mehrzweckschiff „Neuwerk“ rund um die Uhr in der Nordsee im Einsatz.

Hier gelangen Sie auf die Internetseiten des WSA Cuxhaven:

Das WSA gliedert sich in drei Sachbereiche, einen Außenbezirk und den Bauhof Cuxhaven, die Fachgruppe Nachrichtentechnik und die Verkehrszentrale Cuxhaven. Auf seinem Gelände stellt das Amt Räumlichkeiten für das Maritime Sicherheitszentrum und für das Havariekommando zur Verfügung.

Das WSA Cuxhaven beschäftigt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 2010).