Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Kiel-

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Inhalt: Im Gebiet des Nord-Ostsee-Kanals

Das Gebiet des NOK im Bereich der WSD Nord  

Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meist befahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt. Es passieren weit mehr Fahrzeuge diese künstliche Wasserstraße als der Panamakanal und der Suezkanal zusammen.

Seit 115 Jahren dient er der nationalen und internationalen Schifffahrt. Als knapp 100 km langes blaues Band führt er quer durch Schlewig-Holstein, erstreckt er sich von Brunsbüttel bis nach Kiel und verbindet die Ostsee mit der Nordsee.

Die Verkehrsstrukturen auf dem NOK sind gemischt. Während kleinere Fahrzeuge sich überall gefahrlos begegnen können, ist die für größere Schiffe nur in den dafür vorgesehenen Ausweichstellen möglich. Dies erfordert eine umfangreiche Verkehrsplanung durch die Verkehrszentrale NOK. 

Der frühere Kaiser-Wilhelm-Kanal und in der Seeschifffahrt heute als Kiel Canal bekannte Wasserweg bedeutet für die Reeder eine Wegeersparnis von 260 Seemeilen. Das bedeutet 10 Stunden weniger Fahrt und weniger Kraftstoffverbrauch.

Bundeswasserstraßen im Gebiet des NOK

Bundeswasserstraßen 
im Gebiet des NOK, 
die geografische Lage zeigt die 
Bundeswasserstraßenkarte

 

 

Zuständig für den Betrieb und die Unterhaltung des Nord-Ostsee-Kanals, einschließlich aller Bauwerke wie Brücken, Tunnel, Schleusen und Fähren sind Wasser- und Schifffahrtsämter Kiel-Holtenau und Brunsbüttel.

Die Verkehrszentrale NOK auf den Schleusen in Brunsbüttel führt das Verkehrsmanagement durch eine Lenkung der Schifffahrt auf dem gesamten Nord-Ostsee-Kanal durch.

Neben seinem originären Zweck sichert der NOK nicht nur der Region wichtige Arbeitsplätze, sondern auch als Erholungs- und Freizeitregion ist er für Anwohner und Touristen von großer Bedeutung.

Der NOK ist für Schleswig-Holstein ein bedeutender Vorfluter. Der Kanal entwässert ein Gebiet von 1580 km², einschließlich einer Fläche von 250 km², die durch Schöpfwerke entwässert wird.

 

 

Schiff im Nord-Ostsee-Kanal

Schiff im Nord-Ostsee-Kanal

 

Dienstgebäude des WSA Brunsbüttel

Dienstgebäude des WSA Brunsbüttel
(klicken Sie auf das Bild und Sie gelangen auf die Internetseiten des WSA Brunsbüttel)

 

Das WSA Brunsbüttel ist für den Bereich Brunsbüttel bis Breiholz (Kanalkilometer 49,5) sowie für den Gieselaukanal (einschließlich Schleuse) zuständig.

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Zum WSA gehören vier Sachbereiche, zwei Außenbezirke (Brunsbüttel und Hochdonn), die Fachgruppe Nachrichtentechnik, der Bauhof Brunsbüttel sowie die Verkehrszentrale NOK auf den Schleusen in Brunsbüttel.
Das WSA betreibt und unterhält u.a. die Schleusengruppe Brunsbüttel, die Gieselaukanalschleuse, die Hochbrücken Hochdonn und Grünenthal sowie acht Kanalfähren mit den dazugehörigen Fähranlagen.

Das WSA Brunsbüttel beschäftigt ca. 460 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, von denen etwa die Hälfte im Wechselschichtdienst arbeitet (Stand 2010).

 

Dienstgebäude des WSA Kiel-Holtenau

Dienstgebäude des WSA Kiel-Holtenau
(klicken Sie auf das Bild und Sie gelangen auf die Internetseiten des WSA Kiel-Holtenau)

Das WSA Kiel-Holtenau ist für den Bereich von Breiholz bis Kiel zuständig. Neben der Kanalstrecke gehören auch der Obereidersee, der Borgstedter – und Flemhuder See und der Achterwehrer Schifffahrtskanal zur Region des WSA Kiel-Holtenau.

Zum WSA Kiel-Holtenau gehört auch die Fachstelle Maschinenwesen mit Sitz in Rendsburg, die Lohnrechnungsstelle und die Planungsgruppe für den Ausbau der Oststrecke.

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Das WSA betreibt drei Hochbrücken (Levensau, Rendsburg, Hochdonn) einen Fahrzeug- und einen Fußgängertunnel, die Schwebefähre in Rendsburg sowie fünf Kanalfähren mit den dazugehörigen Anlegern.

2008  wurde beim WSA Kiel-Holtenau die Planungsgruppe für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals eingerichtet. Sie hat den Auftrag die geplanten Projekte, Ausbau Oststrecke NOK, Neubau der Hochbrücke Levensau und die Vertiefung des NOK, einschließlich der Kurven- und Weichenoptimierung vorzubereiten.

Beim WSA Kiel-Holtenau arbeiten rund 530 Beschäftigte, etwa ein Viertel davon im Wechselschichtdienst (Stand 2010).